Hurra, endlich ist der Frühling da!

 (Die Beiträge, die jetzt gepostet werden, habe ich vor einiger Zeit geschrieben, bin aber bis jetzt noch nicht dazu gekommen, sie hochzuladen. Also wundert euch bitte nicht darüber, dass es kein Frühling mehr ist ;))
Hallo ihr Lieben,
es ist mal wieder so weit (hat ja auch lang genug gedauert…) und ich habe wieder einen Post für euch. Endlich wird es hier Frühling. Was man ja auch von Ende April so langsam mal erwarten kann, aber naja, es ist nun eben Kanada und die Winter hier (vor allem an der Ostküste, Vancouver und Westen sind sogar verhältnismäßig warm) sind nicht nur sehr kalt, sondern auch sehr lang. Nun endlich jedoch kann ich feierlich verkünden, dass der womöglich letzte Schnee vor 4 Tagen gefallen ist (hallooooo?! Schnee Ende April?!!? Was ist denn hier los?!) und wir jetzt endlich anfangen können, uns den Winterspeck von den Hüften zu trainieren und ihn gleich durch den Verzehr von Eiscreme wieder draufzubekommen. Obwohl ich dazu sagen muss: Frühing ist nicht gleich Sommer. Es ist immer noch verhältnismäßig frisch und der wirkliche Sommer wird uns nach Angaben meiner Gastfamilie und Freunde wohl erst Ende Juni beglücken. Dennoch freue ich mich sehr über die leichte, aber doch deutlich spürbare Klimaveränderung, denn ich muss wirklich sagen: ICH HATTE DEN WINTER MITTLERWEILE SOOO SATT! Ich füge hier jetzt noch ein paar Fotos ein von Ausflug mit meiner Gastschwester nach Uptown an einem wirklich wunderschönen, sonnigen Samstag.

Genießt den Frülings-, oder bei euch wahrscheinlich sogar schon Sommerbeginn. Habt’s gut. Alles Liebe und bis bald!
Marit 🙂

March Break in Quebec City, Ottawa und Montreal

Hallo meine Lieben!
Vor einer Woche hatten wir „March-break“. Das sind einfach Frühlingsferien. Diese sind eine Woche lang und wir haben sie in Montreal verbracht. Außerdem hat meine Gastfamilie mir Ottawa und Quebec City gezeigt. Ich habe also einige tolle kandische Metropolen zusehen bekommen. 
Ich werde zuerst einmal auf den Tag eingehen, den wir in Quebec City verbracht haben, weil das unser erster Stop war. 
Quebec City ist wunderschön!! Es hat ein wenig Ähnlichkeit mit europäischen Altstädten, was mich sehr an Zuhause erinnert hat und natürlich damit zu tun hat, dass es von Frankreich kolonialisiert wurde. Das merkt man jedoch nicht nur an der Architektur, sondern auch ganz stark an der Sprache. In ganz Quebec wird Französisch gesprochen, obwohl einige Teile natürlich mehr Englisch sind als andere. Quebec ist die einzige Provinz Kanadas, in der Französisch Erstsprache ist. New Brunswick dagegen, wo ich wohne, ist die einzige offiziel bilinguale Provinz. Alles hier ist in beiden Sprachen und einige Städte sind französisch, einige englisch aber fast alle Menschen sprechen beide Sprachen. An dem Tag, an dem wir in Quebec City waren, war es sehr kalt, weshalb wir wirklich nicht viel innerhalb der Altstadt unternahmen. Dennoch aßen wir Lunch im „Château Fonteneck“, ein sehr berühmtes Schloss in Quebec City und eins der besten Lunches die ich je hatte, aber wahrscheinlich auch eins der teuersten. Nachdem wir die Stadt verlassen hatten, fuhren wir zum sogenannten „Hôtel de Glace“, einem Eishotel. Es war unfassbar beeindruckend und wunderschön. 

Die nächste Stadt in die wir fuhren, war Montreal. Jedoch blieben wir dort nur für einen Tag und fuhren anschließend nach Ottawa. Deshalb also als nächstes Ottawa.
Ottawa war toll! Vielleicht sogar die coolste Zeit während der Woche. Eigentlich machten wir nicht mal viele Sachen sondern besuchten nur das Parlament durchgehend für zwei Tage. Aber ersten Tag dort hatten wir eine Führung durchs Parlament, aber weil meine spanische Gastschwester und ich unbedingt Justin Trudeau, den kanadischen Primieinister sehen wollten, kamen wir am nächsten Tag für die „Question-Period“ im „House of Chambers“ wieder. Es war unglaublich interessant! Während der Diskussionen würde sogar Deutschland erwähnt. 

 


Am Tag nach Tag 2 in Ottawa ging es wieder zurück nach Montreal. In Montreal taten wir so gut wie alles, was wir noch nicht gemacht hatten. Wir gingen shoppen. Sehr! Viel! Shoppen! Meine Kreditkarte litt sehr. Wir waren Lasertag spielen und in einem Trampolinpark. Wir gingen zu den coolsten Restaurants. Von fancy mexikanischen Restaurants zu Texan style barbecue places. Es war wirklich eine tolle Zeit! Wir waren im Biodome Montreal, eine Art Zoo kombiniert mit einem Museum in einem alten Olympiastadion. Außerdem schauten wir uns natürlich die Altstadt und den Rest von Montreal an. 
Am nächsten Tag fuhren wir wieder Heim. Es war eine wunderschöne Reise und ich genoss jede Sekunde. Nach 15 Stunden fahrt fiel ich am Samstag dann müde ins Bett. 
Kommentiert einfach eure Fragen, solltet ihr welche haben. Ich werde sie mit Freude beantworten. 
Liebe Grüße und habt einen schönen Tag
Eure Marit 🙂

Zeugnisse, 2. Semester Beginn und Pläne für March Break

Hallo liebe Leser, 

mein letzter Blogpost ist wieder einige Zeit her. Heute werde ich euch über mein Zeugnis, den Beginn des zweiten, und für mich auch letzten, Schulsemesters hier, sowie über meine Pläne für March Break in einer Woche berichten. 

Die Zeugnisvergabe hier ist ganz anders als in Deutschland. Während man in Deutschland in einem Klassenraum sitzt, applaudiert und wartet, bis jeder sein Zeugnis hat, bekommt man die sogenannte ‚Reportcard‘ hier einfach vom Homeroomteacher (habe mal in einem anderen Blogpost über den Homeroom gesprochen) in die Hand gedrückt bevor man den Raum verlässt. Danach geht der Schultag ganz normal weiter. Mein Zeugnis war gut. Es war nicht überdurchschnittlich, (in Fächern wie Mathe war ich wie immer nicht ganz so gut) aber es war auch nicht schlecht. Ich war ehrlich gesagt zufrieden mit meinen Leistungen, zumal die Noten hier in Deutschland für mich nicht zählen.

Der Tag an dem ich meine reportcard erhielt, war auch der erste Tag des neuen Semesters. Die Kurse, die ich dieses Semester belege sind:

1. Popular Music (man redet über Elvis Presley und so und hört eigentlich die ganze Stunde über nur alte Musik)

2. Modern History (nicht ganz so modern wie es klingt, wir sind nach einem Monat immernoch bei der Renaissance) 

3. Nutrition and Healthy Living (wir reden über gesunde Ernährung, lernen über die Bestandteile von Essen und Lebensmitteln und kochen ab und an) 

4. Culinary Technology (das ist quasi eine Kochklasse, allerdings lernen wir auch viel über Etiquette und das Benehmen in einer Küche, sowie alles andere, dass man wissen muss, wenn man in die Gastronomie einsteigt. Die meiste Zeit jedoch kochen wir)

5. Pre Calculus (Mathe, aber sehr viel leichter als in Deutschland)

Die Fächer sind eigentlich gut. Ich hatte Glück mit meinen Lehrern, die Fächer sind sehr viel besser als in Deutschland und 80% der Zeit habe ich ehrlich gesagt wirklich Spaß! Vor allem Culinary Tech ist super! Ich würde sagen, das neue Semester hat sehr gut begonnen, doch obwohl wir erst seit ca. 1 Monat wieder Schule haben, sind die nächsten Ferien nah. 

In einer Woche findet Marchbreak statt, das bedeutet 9 Tage lang Entspannung. In meinem Fall ist es eher eine Art Roadtrip, denn meine Gastfamilue nimmt mich mit in die großen kanadischen Metropolen. Es geht nach Quebec City, Montréal und Ottawa! Ich freue mich rieeeesig! Meine Gastfamilie ist ja bereits mit mir nach Los Angeles geflogen, was wirklich großartig war, dementsprechend bin ich sehr gespannt auf unseren nächsten Trip. Wir werden in Quebec in ein Eishotel gehen, in Ottawa das Parlament besichtigen, in Montreal shoppen gehen und überall werden wir natürlich Sightseeing machen! Ich werde hier natürlich nach dem Ausflug einige Bilder hochladen. 

Also bis bald, alles Gute! 

Eure Marit

Feiertage in Kanada

Hallo liebe Leser,

ich habe schon seit längerer Zeit keinen Blogeintrag mehr gepostet. Heute möchte ich mich den Feiertagen widmen. Sprich, dem Nikolaus (der hier in Kanada theoretisch nicht gefeiert wird), Weihnachten, Silvester und, weil das zumindest für mich ein Feiertag ist, meinem Geburtstag, der auch in der Weihnachtszeit liegt.

Beginnen wir doch einfach mal mit dem Nikolaus. Da dieser hier im Grunde genommen gar nicht existiert, habe ich einfach mal die Initiative ergriffen und die Rolle, die sonst wahrscheinlich immer unsere Eltern spielen, übernommen. Um ehrlich zu sein, war es ganz lustig. Zumal meine Mutter mir einige Tage zuvor ein Packet mit deutschen Süßigkeiten und mehr zukommen lassen hatte, konnte ich die Schuhe mit Zimtsternen, Lebkuchen, Schokoweihnachtsmännern, etc. füllen. Meine Gastfamilie fand das eine ziemlich lustige Aktion. Es hat sie wohl sehr gefreut.

Nikolaus

Die nächstige Festigkeit in meiner Gastfamilie war mein Geburtstag. Ich wurde 16 und es war ein wundervoller Tag. Ich wurde von meiner Gastschwester mit Pancakes und einem „Sweet-Sixteen-Ballon“ aufgeweckt, könnte dann meine ersten Geschenke öffnen und wurde dann kurz von meinen Eltern angeskyped, die mir alles Gute wünschten. Auf dem Schulweg stoppte meine Gastmutter mit uns bei Starbucks und wir durften uns alle aussuchen, was wir wollten. Als ich in die Schule kam, würde ich von meinen Freunden beglückwünscht, die mir alle Geschenke mitbrachten. Als ich dann in meinen Homeroom ging, das ist wie so eine Art Morgenkreis, den man hier immer morgens vor der Schule hat, wartete dort eine riesige weiße Box auf mich, mit einem fliegenden „Sweet-16-Ballon“ auf mich. In der Box befand sich eine gigantische Torte mit der Aufschrift „Happy Birthday, Marit“. Es war eine Überraschung meiner Gastfamilie. Total süß. 

Kuchen von Nahem

Geburtstags Überaschung: Kuchen mit Ballon in Homeroom

Später war ich noch mit Freunden in Downtown, was hier aber Uptown genannt wird, weil es auf einem Hügel liegt. Es war wirklich total schön. Als ich nach Hause kam, wartete dort in meinem Zimmer eine weitere Überraschung auf mich. Meine Gastmutter hatte überall an der Decke Lichterketten aufgehängt. Ich hatte nämlich zuvor mal geäußert, dass ich gerne Lichterketten in mein Zimmer hängen würde und gefragt, wo es die am besten zu kaufen gäbe. Das war also total lieb und aufmerksam von ihr.  
Eine weitere Überraschung anlässlich meines Geburtstags fand erst im Januar statt. Ürsprünglich war es noch für Dezember geplant, konnte dann dennoch nicht umgesetzt werden, da wir sehr viel unterwegs waren. Vorgestern nämlich, wollten wir alle zusammen Essen gehen, um nochmal zu feiern. Es wurde die ganze Zeit von uns vier geredet und deshalb nahm ich an, dass wir einfach als Familie essen würden. Doch als ich das Lokal betrat, stand dort ein riesiger Tisch mit all meinen Freunden. Es war quasi eine Überraschungsparty. Es war ein wunderschöner Abend und ich freue mich immer noch total über den Aufwand und die Mühe, die meine Gastfamilie sich gemacht hat, weil ich weiß, dass da echt viel Arbeit drinsteckte und sie sich wirklich Gedanken über mich gemacht haben. 

Die nächste Festigkeit war Weihnachten. Erstmal muss ich sagen, dass ich in der gesamten Zeit kaum Heimweh hatte, weder an meinem Geburtstag oder Weihnachten, noch an Silvester. Ich denke, sowas kommt 1. immer auf die Person und zweitens auf die Umgebung an. Ich persönlich habe mich total wohl gefühlt, weil es Menschen um mich herum gab, die ich jetzt auch meine Familie nenne und die mir das Gefühl gegeben haben, zu Hause zu sein. Jedenfalls läuft Weihnachten hier etwas anders ab, als ich es gewohnt bin.
Es gibt Strümpfe, die am Kamin hängen und die Geschenke werden traditionsmäßig erst am Morgen nach dem eigentlichen Weihnachtsabend geöffnet. Es war wirklich schön. Wir hatten einen tollen Abend und morgen mit wundervollen Geschenken. Wieder mal hatte sich meine Gastfamilie viele Gedanken gemacht. Über die Feiertage besuchten wir ich Familie und Freunde.

 

Die letze Festigkeit war Silvester.
Davon, muss ich sagen, war ich leider etwas enttäuscht. Im Gegensatz zu Deutschland, wo die Party um 00:00 erst so richtig beginnt, war die Party um 00:00 hier vorbei. Es machte zwar Spaß, Freunde zu sehen und mit ihnen zu feiern, aber wenige Minuten nach null Uhr waren auch schon fast alle Partygäste verschwunden.

Alles in allem habe ich die Feiertage hier in Kanada sehr genossen und ich hätte sehr viel mehr Heimweh erwartet, weil jeder immer davon erzählt, wie schlimm Weihnachten ist und wie sehr man die Familie vermissen würde. Wie gesagt, ich hatte bis auf vielleicht zwei Minuten am Morgen überhaupt nicht das Bedürfnis, nach Hause zu fahren oder so.
Wenn ihr irgendwelche Fragen habt, schreibt diese einfach in die Kommentare.
Bis bald und passt auf euch auf.
Eure Marit

Besser spät als nie

Hallo liebe Leser dieses Blogposts,

ich würde mich gerne erst einmal vorstellen, da dies mein erster Beitrag ist. Aufgrund von einigen technischen Schwierigkeiten konnte ich vorher keine Posts hochladen.

Also: Mein Name ist Marit, ich bin 15 Jahre alt und werde dieses Jahr im Dezember 16, ich komme aus Berlin, aber wohne für dieses Schuljahr in Saint John, Kanada und bin hier mit Ayusa Intrax, von denen ich außerdem ein Teilstipendium erhalten habe.

Vielleicht ist das erstmal genug, um einen kleinen Eindruck von mir zu gewinnen. Ich habe ehrlich gesagt keine konkrete Vorstellung von dem, worüber ich hier schreiben werde, aber ich fange einfach mal an ein Bisschen zu erzählen, da ich jetzt schon ganze 2 einhalb Monate hier bin.

Ich hatte ein unheimliches Glück mit meiner Gastfamilie! Ich wohne zusammen mit meiner Gastmutter Lisa und ihrer 16-jährigen Tochter Kennedy und seit 2 Wochen nun auch mit meiner zweiten Gastschwester Cristina, die aus Spanien kommt. Cristina hatte einige Schwierigkeiten mit ihrer alten Gastfamilie, weshalb sie nun bei uns wohnt. Wir haben außerdem drei Katzen, was für mich anfangs gewöhnungsbedürftig war, für mich jedoch nun vollkommen normal ist.

Wir unternehmen viel miteinander. Beispielsweise machen wir häufig Wochenendausflüge zu unserem Cottage, das nur eine halbe Stunde entfernt an einem wunderschönen, typisch kanadischen See liegt. Wir haben einen Pool mit Ausblick auf diesen See und es ist einfach wunderschön dort! Für alle, die denken, es sei immer kalt in Kanada – das ist nicht wahr! Wir hatten Tage im August mit bis zu 30 Grad Celsius wo wir baden konnten und Eis essen waren.

Dennoch ist Kanada nicht empfehlenswert für Frostbeulen, da es hier im Winter bis zu minus 40 Grad Celsius kalt werden kann und der Schnee teilweise bis zu den Dächern reicht. Freunde hier, haben mir erzählt, dass sie letztes Jahr 13 „Snowdays“ hatten. „Snowdays“ sind Tage, an denen der Schnee so hoch ist, dass man das Haus nicht verlassen kann und deshalb die Schule ausfällt.

Was mich hier wirklich schockiert hat, war der letzte September Tag. Denn am letzten September Tag hatten wir hier in Saint John morgens minus 1 Grad Celsius. Im September!!!!! An diesem Tag waren es in Berlin 26 Grad.

Da meine Gastfamilie dieser Kälte entfliehen will, fliegen wir nächste Woche Samstag nach dem „Rememberence Day“, an dem das kanadische Militär zelebriert wird, nach Los Angeles! Ich freue mich bereits riesig und meine Gastmama meinte, weil ich letzte Woche zu Prom gefragt wurde, also ich jetzt ein Date habe, dass wir dort ein „Prom-Dress“, also ein Abschlussballkleid für mich shoppen können!

Das war`s erstmal für jetzt. Ich bin so unglaublich glücklich und dankbar, hier sein zu können und ich hoffe, ihr genießt euer Leben so, wie ich meins hier.

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag Abend in Deutschland. (Bei mir ist es erst 13:46)

Eure Marit

Hallo Welt!

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