Besser spät als nie

Hallo liebe Leser dieses Blogposts,

ich würde mich gerne erst einmal vorstellen, da dies mein erster Beitrag ist. Aufgrund von einigen technischen Schwierigkeiten konnte ich vorher keine Posts hochladen.

Also: Mein Name ist Marit, ich bin 15 Jahre alt und werde dieses Jahr im Dezember 16, ich komme aus Berlin, aber wohne für dieses Schuljahr in Saint John, Kanada und bin hier mit Ayusa Intrax, von denen ich außerdem ein Teilstipendium erhalten habe.

Vielleicht ist das erstmal genug, um einen kleinen Eindruck von mir zu gewinnen. Ich habe ehrlich gesagt keine konkrete Vorstellung von dem, worüber ich hier schreiben werde, aber ich fange einfach mal an ein Bisschen zu erzählen, da ich jetzt schon ganze 2 einhalb Monate hier bin.

Ich hatte ein unheimliches Glück mit meiner Gastfamilie! Ich wohne zusammen mit meiner Gastmutter Lisa und ihrer 16-jährigen Tochter Kennedy und seit 2 Wochen nun auch mit meiner zweiten Gastschwester Cristina, die aus Spanien kommt. Cristina hatte einige Schwierigkeiten mit ihrer alten Gastfamilie, weshalb sie nun bei uns wohnt. Wir haben außerdem drei Katzen, was für mich anfangs gewöhnungsbedürftig war, für mich jedoch nun vollkommen normal ist.

Wir unternehmen viel miteinander. Beispielsweise machen wir häufig Wochenendausflüge zu unserem Cottage, das nur eine halbe Stunde entfernt an einem wunderschönen, typisch kanadischen See liegt. Wir haben einen Pool mit Ausblick auf diesen See und es ist einfach wunderschön dort! Für alle, die denken, es sei immer kalt in Kanada – das ist nicht wahr! Wir hatten Tage im August mit bis zu 30 Grad Celsius wo wir baden konnten und Eis essen waren.

Dennoch ist Kanada nicht empfehlenswert für Frostbeulen, da es hier im Winter bis zu minus 40 Grad Celsius kalt werden kann und der Schnee teilweise bis zu den Dächern reicht. Freunde hier, haben mir erzählt, dass sie letztes Jahr 13 „Snowdays“ hatten. „Snowdays“ sind Tage, an denen der Schnee so hoch ist, dass man das Haus nicht verlassen kann und deshalb die Schule ausfällt.

Was mich hier wirklich schockiert hat, war der letzte September Tag. Denn am letzten September Tag hatten wir hier in Saint John morgens minus 1 Grad Celsius. Im September!!!!! An diesem Tag waren es in Berlin 26 Grad.

Da meine Gastfamilie dieser Kälte entfliehen will, fliegen wir nächste Woche Samstag nach dem „Rememberence Day“, an dem das kanadische Militär zelebriert wird, nach Los Angeles! Ich freue mich bereits riesig und meine Gastmama meinte, weil ich letzte Woche zu Prom gefragt wurde, also ich jetzt ein Date habe, dass wir dort ein „Prom-Dress“, also ein Abschlussballkleid für mich shoppen können!

Das war`s erstmal für jetzt. Ich bin so unglaublich glücklich und dankbar, hier sein zu können und ich hoffe, ihr genießt euer Leben so, wie ich meins hier.

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag Abend in Deutschland. (Bei mir ist es erst 13:46)

Eure Marit

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